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„Günter Reichelt”

„Günter Reichelt”

Wie der Turnverein Oberfrohna heute, war auch die Betriebssportgemeinmannschaft Motor Oberfrohna zu DDR-Zeiten ein Mehrspartenverein. Die damalige Sektion Ringen war besonders erfolgreich und hatte ihre Trainingsstätte im kleinen Saal des Jahnhauses. Eines der Mitglieder der Ringersparte war der Jugendliche Günter Reichelt. Bei Übungsleiter Heinz Bohne lernte der waschechte Oberfrohnaer das Einmaleins des Ringens. Man wurde auf sein außergewöhnliches Talent aufmerksam und delegierte ihn 1974 zum Armeesportklub Frankfurt/Oder. Dort entwickelte sich Günter Reichelt zum Weltklasseringer im griechisch-römischen Stil. Er errang neun DDR-Meistertitel und nahm an Europa- und Weltmeisterschaften teil. Seine größten Erfolge feierte er 1983 als Vizeweltmeister in Kiew und ein Jahr später als Vizeeuropameister in Jönköping. Ein Boykott der DDR und anderer sozialistischer Staaten verhinderte seine Teilnahme an den Olympischen Spielen 1984 in Los Angeles. 1985 beendete er seine erfolgreiche Karriere als Aktiver und übernahm das Amt als Nachwuchstrainer beim ASK Frankfurt/Oder und wurde 1988 Cheftrainer. Unter seinen Fittischen führte er Maik Bullmann 1992 in Barcelona zum Olympiasieg und zu mehreren Titeln bei Weltmeisterschaften. Von 1991 bis 2003 war der Diplom-Sportpädagoge als Nachwuchstrainer beim Deutschen Ringerbund (DRB) tätig. Von 2003 bis 2006 übernahm er die Aufgabe als Bundestrainer der griechisch-römischen Ringer des Verbandes. Günter Reichelt lebt heute mit seiner Familie in der Nähe von Frankfurt/Oder.

 

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